Füße, die nicht vollständig zu korrigieren sind
Ein sehr geringer Anteil an Klumpfüßen ist nicht vollständig durch die Behandlung nach Ponseti zu korrigieren. Das sind entweder sehr schwere Klumpfüße mit äußerst rigiden Stukturen; solche atypischen Klumpfüße, bei denen die Behandlung scheitert; oder aber die, die noch weiter Fehlbildungen beinhalten (z.B. fehlende Knochen). Hier muß operiert werden. Auch bei wiederholten Rezidiven, die auf Noncompliance der Eltern zurückzuführen sind, ist eine Operation angezeigt.
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Bei einer solchen sogenannten Release-Operation wird üblicherweise ein Hautschnitt vom äußeren Knöchel bis zum Grundgelenk des großen Zehs gemacht (Zugang nach Cincinnati). Dann werden Gelenkkapseln und Bänder gelöst, Sehnen verlängert und die Knochen mittels Kirschnerdrähten in ihrer korrekten Position fixiert.
Bilderquelle:
Dr. O. Eberhardt/Stuttgart |